Der Kanton Zug hat das Problem der sogenannten Heiratsstrafe bereits gelöst – mit einem separaten Tarif für Verheiratete. Damit besteht dieses Problem heute nur noch auf Bundesebene.
Aus meiner Sicht ist die Einführung der Individualbesteuerung, über die am 8.3.2026 abgestimmt wird, klar abzulehnen.
Die Halbierungsinitiative verkauft einen Rabatt, liefert aber einen Qualitätseinbruch. Für einen kleinen Spareffekt riskieren wir einen massiven Leistungsabbau beim medialen Service Public – ausgerechnet in einer Zeit, in der Fake News boomt.
Statistiken zeigen auf, dass die Stimmbeteiligung insbesondere bei jungen Menschen tief ist. Eines der hervorgebrachten Argumente dieser Stimmgruppe ist mitunter, dass ihre Stimme «eh kei Unterschiid macht».
Am 30. November stimmen wir über die sogenannte Erbschafts- bzw. Initiative für die Zukunft ab. Diese klingt sozial, würde aber bei einer Annahme einen grossen Schaden in der Schweiz ausrichten.
Im Kanton Zug sollen künftig auch Menschen mit umfassender Beistandschaft oder einem aktivierten Vorsorgeauftrag abstimmen und gewählt werden dürfen. Ernsthaft? Wer die Fakten kennt, kann darüber nur den Kopf schütteln.